Sicher durch die kalte Jahreszeit
Um unsere Immunkräfte zu stärken, gilt es in erster Linie alle schädigen Substanzen, soweit möglich zu meiden. Es sollte eine ausgewogene, naturbelassene, regelmäßige Nahrung bevorzugt werden, Bewegung in den Alltag integriert und entspannende Verfahren erlernt und angewendet werden.
Vorbeugend kann in der kalten Jahreszeit 1-3 g Vitamin C pro Tag und Zink, am besten in Form von Orotaten, genommen werden
Ist das Immunsystem angeschlagen und man schlittert von einem Infekt in den nächsten, so gilt es der Ursache dessen auf den Grund zu gehen und das Immunsystem wieder aufzubauen und umzustimmen, z.B. in Form von Eigenblutbehandlungen mit speziellen Immunpräparaten. Dies bietet sich vor allem im Herbst prophylaktisch an.
Naturheilkunde und Hausmittelchen
Hat es einen dann erwischt, gilt es dem Körper nun die Erholung zu geben, die er sich nehmen möchte.
Ernährung:
Leichte und frische Kost mit viel Vitamin C, da es sich gezeigt hat, das der Infekt dann schneller wieder abklingt.
Scharfe Gewürze wie Meerrettich schaffen Erleichterung, da sie Nase und Lunge öffnen.
Milchprodukte meiden, da sie die Verschleimung fördern
Mindestens 2l trinken, um der Schleimeindickung entgegen zu wirken.
Phytotherapie:
Bei (fieberhaften) Erkältungen sind schweißtreibende Mittel empfohlen. Das Schwitzen regt das Immunsystem an und es kann sich besser gegen die Erreger zu Wehr setzten.
Es gilt sich ins Bett zu packen, 2-3 Wärmflaschen unter die Decke mitzunehmen und 1-2 Tassen Linden- oder Holunderblütentee zu trinken.
Bei Hustenreiz Thymiantee, er wirkt schleimlösend und beendet den unangenehmen trockenen Hustenreiz.
Physikalische Therapie:
Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung. Das Wasser hier für sollte lauwarm sein. Es hält die Nasenschleimhäute feucht und verhindert die Sekreteindickung.
Warme Füße sind dringend notwendig, da sonst die Energie dort verloren geht.
Das heißt dicke Socken und zusätzlich auch ein ansteigendes Fußbad kann wahre wunder vollbringen. Innerhalb von 15min die Temperatur von 33 auf 40 C ansteigen lassen. Es wirkt als Reiztherapie einer Verschlimmerung entgegen.
Wickel: bei starken Halsschmerzen, wo Hitze dahinter zu vermuten ist, kann ein Quarkwickel oft Wunder bewirken. Er zieht die Hitze aus dem Gewebe.
Altbewährte Wadenwickel (nicht zu kalt und die Patientenfüße müssen warm sein) sind zu empfehlen, wenn das Fieber die 39 °C übersteigt. Vorher sollte es nicht gesenkt werden, da es eine normale Reaktion des Körpers ist, der hierüber versucht die Ausbreitung der eingedrungenen Erreger zu verhindern..
Allopathische Fiebersenker und Antibiotika sollten mit Bedacht gewählt werden.
Fiebersenker unterdrücken die natürliche Heilsituation des Körpers und können das Immunsystem nachhaltig schädigen,
Antibiotika vernichten zwar die „gemeinen“ Bakterien, aber leider auch die „guten“ im Darm, was dann eine weitere Immunschwächung zu Folge hat.
Mit Bedacht gewählt, sind sie jedoch lebensrettend!
Sollte ein grippaler Infekt länger als 4-6 Tage anhalten, ist ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
Kommt es häufiger als 2-3 mal pro Jahr zu Erkältungen und grippalen Infekten, so kann man von einer Immunschwäche ausgehen.
Ihre Ursachen sind mannigfaltig:
- Unausgewogene Ernährung, zunehmende Umweltgifte in Nahrung, Luft und Wasser
- Medikamente, Alkohol, Drogen und Zigaretten
- Bewegungsmangel, oder auch zuviel Aktivität
- Alltagsstress – ein Phänomen unserer Zeit, es gilt Entspannungspausen in den Alltag zu integrieren. Jegliche Art von Stress, sei sie körperlich, seelisch oder emotional bedingt, führt auf lange Zeit zu eine Schwächung des Immunsystems.
- Chronisch Störherde, wie vereiterte Mandeln, Nebenhöhle, Zähne, Narben…
- Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren – was bei unserer heutigen Ernährungsform fast jeden betrifft.
- Der Darm – 70-80% des Immunsystems sitzen dort. Bei falsch zusammen gesetzter Bakterienflora, bzw. Taenien und Hausten (Taschen des Dickdarms) voll mit alten Ablagerungen, ist die Immunleistung stark eingeschränkt. Eine Stuhlprobe kann Aufschluss geben und die Colon-Hydro-Therapie die Altlasten beseitigen.
- Stoffwechselstörungen: jahrelange säurelastige Nahrung, Quecksilberdämpfe (aus Amalgamfüllungen der Zähne), Parasiten, eingeschränkte Entgiftungsfunktion von Leber, Lymphe, Niere.
Naturheilkunde:
In der Homöopathie wird das passende Mittel für den Einzelfall der Krankheit gesucht und gegeben.
Komplexhomöopathika wirken hier globaler und sind in jeder Apotheke zu beziehen.
In der Chinesischen Medizin gilt es das Wei.Qi (Abwehrqi) zu stärken und das Pathogen aus dem Körper zu holen. Hierzu kommt Akupunktur und Moxabehandlungen zum Einsatz.
Um das System Mensch gesund zu halten bedarf es nur die 3 Dinge in einer ausgewogenen Weise und in den Alltag integriert: ERNÄHRUNG; BEWEGUNG, ENTSPANNUNG.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden und freudigen Herbst und kommen Sie gut durch den Winter.
